Dienstag, 19. Juni 2012

HEAVY 24

16.-17.06.2012

An diesem Wochenende ging es für unser Team-Stein-Bikes, beim 24 Stunden-Rennen, am Stausee Oberrabenstein, um die Titelverteidigung in der Achter-Team-Wertung. Klar, wir waren einer der Favoriten, aber auch andere Teams waren stark aufgestellt und Geschenke sollten wohl nicht verteilt werden. Stärkste Wiedersacher sollten diesmal die Jungs vom Biehler Werksteam werden, die mit starken 16er Rundenzeiten, bereits zu Beginn des Rennens, in Führung gingen. Von Rudi „Rakete“ sah man, auf seiner „erdnahen Umlaufbahn“, heute nur die Kondensstreifen und so stand für uns, am Samstagabend, bereits eine halbe Runde Rückstand zu Buche! Taktisch fuhren wir diesmal ein etwas anderes System und so war ich, im Wechsel mit Dr. O., erstmals von 21 bis 24 Uhr auf der Strecke. Natürlich genau in den 3 Stunden, in denen die gemeldete Gewitterfront mit Starkregen die Trails flutete! In der Dunkelheit war das zeitweise wirklich grenzwertig und nur mit viel Glück konnte ich zwei Fahrern ausweichen, die vor mir stürzten. Den Vorsprung der Biehler-Jungs konnten wir in dieser Phase nicht wirklich verringern und nach 5, „mehr oder weniger“, schnellen und kräftezehrenden Runden, war ich froh mir die 3Kilo Fango vom Körper kratzen zu dürfen! Meine Nachtpause verbrachte ich @home in Z und nachdem das Equipment und der Straßenfahrer vom Modder befreit waren, fand ich dann auch noch ein paar Minuten Schlaf…

…eine gefühlte Stunde später klingelte dann auch schon wieder der Wecker! Nach Frühstück, Anfahrt und Erwärmung ging es in die letzten drei Rennstunden, von 9.00 bis 12.00 Uhr. Während der zweiten Nachthälfte hatte sich an unserem Rückstand nichts Wesentliches verändert, der sich noch immer auf ca. eine halbe Runde belief. Nach hinten, auf das Bikestore-Racing-Team, hatten wir zwar einen recht komfortablen Vorsprung, aber nach vorne schwanden unsere Möglichkeiten von Runde zu Runde. Der Raketen -„Mensch?“ und seine Mannen ließen nicht locker und so konnten wir auch in der letzten Rennphase den Rückstand nicht mehr aufholen. 

Am Ende also ein guter 2. Platz für unser Team-Stein-Bikes! Platz 3 ging an das Bikestore-Racing-Team, das bereits im Vorjahr, zusammen mit den BSG`ern der Commerzbank Kirchberg, den dritten Platz belegte! Verdiente Sieger somit die Männer vom Biehler Werksteam, die an diesem Wochenende nichts anbrennen ließen! Naja, außer Rudis Kippen….

Das Team Steinbikes 2 war im Vierer Team angetreten und belegte einen guten vierten Platz!

Besonders erwähnenswert finde ich allerdings die Leistung von Teamkollege Sören Grimmer, der im Einzelwettbewerb antrat und trotz der nächtlichen Wetter- bzw. Streckenverhältnisse durchzog und ebenfalls Platz 4 belegte! Großen RESPEKT Sören! Hoffe Du erholst Dich gut bis zu unserer Fichkona in 2 Wochen!

Vielen Dank an ALLE die uns unterstützt haben!

    hinten v.links, Rumen Voigt, Lars Strehle, Maik Matzel, Andre Meyer, Marcel Seidel ,Marcel Stein
             vorn v.links, Sebastian Ortmann, Toni Brunner



Also, bis die Tage...

Euer Straßenfahrer


Alles Rund ums Rennen guckst Du hier:
http://www.mtb-chemnitz.de/mtb-chemnitz/index.php                         

Montag, 4. Juni 2012

14. Erzgebirgsradrennen Markersbach

Markersbach ist einfach nicht mein Rennen! Die Kombination aus „Kurzstrecke“ und den beiden Schotter-Downhill´s  hat mich schon im letzten Jahr Nerven gekostet und so war auch das diesjährige Endresultat keine Überraschung für den Straßenfahrer! Bis zum Oberbecken konnte ich noch gut das Tempo der Spitzengruppe mitgehen und mich ein paar Meter absetzen, bevor es in die Abfahrt zum Ephraimhaus ging. Nachdem ich beinahe die Einflugschneise zum Downhill verpasste, den ich eigentlich von vorne fahren wollte, war die Spitzengruppe wieder dran, bzw. auf der Abfahrt an mir vorbeigeflogen! Na toll! Mal davon abgesehen dass mir die geschotterten 80km/h Abfahrten nicht sonderlich liegen, verhielten sich auch meine Laufräder bzw. Reifen nicht weniger nervös. Der leichte Seitenschlag, an Vorder und Hinterreifen, war mir schon am Vortag bei der ersten Probefahrt meines neuen 29ers aufgefallen, hatte dem aber keine wirkliche Beachtung geschenkt, was sich nun rächen sollte! Aus Zeitgründen hatte ich Latex-Schläuche statt Dichtmilch im Reifen und die wohl auch noch etwas verknorkelt eingelegt, was sich bei hohem Tempo mit deutlicher Laufunruhe bemerkbar machte! Das entstandene Loch zur Spitzengruppe, mit den „üblichen Verdächtigen“,  konnte ich im folgenden Anstieg zum Fichtelberg leider nicht mehr zufahren, auch wenn diese immer in Sichtweite blieben und der Abstand zeitweise auf unter 200 Meter schrumpfte. Die Abfahrt vom Fichtelberg und den Rückweg nach Markersbach absolvierte ich somit in der 4 köpfigen Verfolger-Gruppe, zusammen mit Teamkollege M. Stein, R. Leistner und T. Escher. Am Schlussanstieg konnte ich noch den Gruppensprint  für mich entscheiden und landete somit auf Platz 13. In Summe war das also keine berauschende Vorstellung, auch wenn der Rückstand zur Spitzengruppe im Ziel „nur“ 3 Minuten betrug, was auf der Kurzstrecke….. (schnell vergessen!) Oder wie Otto Rehhagel einmal sagte: "Es gibt Tage da verliert man und es gibt Tage, da gewinnen die anderen." Heute war so einer!

Der Sieg ging an "Waldmeister" Sascha, vor einem überragenden "Güldi"Aßmann und Julius "Cäsarius" Wagler.

Bis die Tage...

Euer Straßenfahrer

Die Ergebnisse und alles zum Rennen findest Du hier:

Samstag, 2. Juni 2012

The twentyniner is done!


Das Warten hat ein Ende und nach den ersten Kilometern hatte ich immer wieder das Wort "Offenbarung" im Kopf! Vielen Dank an meinen Sponsor Stein-Bikes in Chemnitz, an Mcfk Carbon Parts in LE und R2 in DD!
Mehr Eindrücke in Kürze…
Euer Straßenfahrer

Donnerstag, 24. Mai 2012

42. Gran Fondo Nove Colli









POLENTA….. PIEVE DI RIVOSCHIO….. CIOLA….. BARBOTTO…..MONTE TIFFI….. PERTICARA….. MONTE PUGLIANO….. PASSO DELLE SIEPI und GOROLO! So die klangvollen Namen der 9 romagnolischen Anstiege, die es beim Nove Colli zu bezwingen gilt! In Summe 3840 Höhenmeter, verteilt auf 200km traumhafter italienischer Straßen-Radsportkulisse! Doch vorher war da ja noch das 10tägige Trainingslager, und wie schon seit einigen Jahren hatten wir auch diesmal den Badeort Milano Marittima als Basis für unsere Trainingstouren gewählt.  Ein wirklich schönes Badeörtchen im Schatten unzähliger Pinien, mit weißem Sandstrand, kleinen Cafés und direkt am Jachthafen gegenüber Cervia. Hier lässt es sich zur Vorsaison aushalten! Neben Teamkollege „Meiner“  war diesmal auch „Altmeister“ Meier dabei, der sich nicht scheute seinen „Heizölmaserati“  über die 1000km Anfahrt nach Bella Italia zu quälen!

Das Wetter war im Wesentlichen perfekt und trotz zweier Regentage konnten wir genügend Kilometer bzw.  Höhenmeter sammeln und gezielt an der Kraftausdauer arbeiten!  Der Spaß kam dabei auch nicht zu kurz, wofür nicht zuletzt der Derk - alias „Helmuth“ und die „Eibenstocker-Drei-Talsperren-Mafia“  verantwortlich waren! 

Schade dass die 10 Tage wieder so schnell vergingen, aber da war ja dann noch das Rennen am Sonntag! Wenn Ihr meinen Bericht aus dem letzten Jahr gelesen habt, dann wisst Ihr ja dass diesmal  „nur“ die Qualifikation, Gruppe Rot, fürs Rennen in 2013 anstand. Dazu ist die lange Strecke, also die 200km mit den 9 Colli´s, in unter 7.30 Stunden zu bewältigen. Bei meinem derzeitigen Trainingszustand sollte das kein Problem sein, auch wenn die Beine nach den intensiven Trainingstagen schon ziemlich müde waren! Ziel war also, aus dem zweiten, weißen Startblock heraus ein  gutes Trainingsrennen zu fahren und die Qualifikation für den ersten, roten  Startblock in 2013 zu erreichen, um dann nochmal das Messer zwischen die Zähne zu nehmen und auf vordere Platzierung zu fahren. Wie gesagt, die Form sollte das möglich machen und auch die „Verbottelung“ durch Freund und Teamkollega „Meiner“ war perfekt organisiert! Nur der Wetterbericht für den Renntag war nicht so prickelnd, denn es war schon am Vormittag mit Regen zu rechnen! Wasserscheu bin ich nicht, aber bei Regen und im Rennmodus werden die dortigen Abfahrten mit den unzähligen Serpentinen zum Glücksspiel! 

Nach einer etwas unruhigen Nacht klingelte der Wecker pünktlich, 3:45Uhr, in derselben. Frühstück 4:00Uhr bis 4:15Uhr. Beim Luftaufpumpen die Ausläufer des Erdbebens verpasst, das die Emilia Romagna mit einer Stärke von 6,0 ordentlich durchrüttelte und auch unser Hotel mit Stärke 3,5 für 20 Sekunden ins schaukeln brachte! 4:30 mussten wir dann aber auch schon starten, um pünktlich 5:00Uhr noch einen Platz in Startreihe 1 zu bekommen. Die 15km nach Cesenatico nutzte ich wie immer für eine kurze Vorbelastung, dann waren wir auch schon im Hafen und bogen in die Gasse zum Startblock Weiß ein. Ein guter Startplatz war auch noch zu haben, dann galt es die Stunde bis zum Start zu überbrücken und dabei nicht zu erfrieren, denn es war schon noch empfindlich kalt an diesem Sonntagmorgen! Zum Glück stand der „Meiner“ direkt neben mir an der Absperrung, denn somit konnte ich meine warmen Sachen bis kurz vor Start anbehalten. Auch die Anne und des „Meiners“ Mutsch wollten sich den Start der 12000 Fahrer nicht entgehen lassen und reihten sich kurz vor 6:00Uhr in die Zuschauermenge ein. 

Nach der kirchlichen Segnung der Fahrer bzw. der Veranstaltung ging, Punkt 6:00Uhr, der ca.1500 köpfige Rote Startblock auf die Strecke. 5 Minuten danach war es dann endlich auch bei uns soweit und Block Weiß ging in die Verfolgung. Ich kam recht gut weg und versuchte mich schon auf den ersten 30 flachen Kilometern im vorderen Bereich aufzuhalten, um möglichen Stürzen zu entgehen. Nach anfänglicher „Bummelei“  fand sich nach den ersten Kreisverkehren eine Reihe von ambitionierten Fahrern zusammen, dann waren wir auch schon im Renntempo und die Kette rechts! Mühe hatte ich keine das Tempo zu gehen, auch wenn ich bei den vielen Wechseln öfters im Wind stand. Bertinoro und Polenta waren schnell „überrollt“ dann ging es in den Rivoschio, wo wir bereits auf den hinteren Teil des Roten Blocks auffuhren. Ich fuhr ein recht gutes Tempo und konnte schon hier viele Plätze gutmachen. Die steile Abfahrt vom Rivoschio wurde mit neuem Straßenbelag etwas „entschärft“ und am Ciola setzte ich meine Aufholjagd fort und arbeitete mich im Anstieg Platz für Platz nach vorn. Der Himmel zog sich nun langsam zu und auf dem Bergrücken konnte man schon die Regenwolken sehen die am nächsten Anstieg auf uns warteten. 


Am schwersten Anstieg,  hinauf zum Barbotto, kam dann auch die befürchtete Dusche und es regnete sich ein! Oben angekommen und frisch verbottelt war es dann Zeit die leichte Regenjacke überzuziehen, die mir der „Meiner“ bei der Versorgung  in die Trikottasche stopfte, denn es wurde trotz Rennmodus empfindlich kalt! Kneifen gab´s heute nicht, und so bog ich an der 135/200 Gabelung nach rechts ab! Die lange Abfahrt nach Ponte Uso meisterte ich trotz meiner Carbon-Laufräder und strömenden Regen recht zügig, dann war ich auch schon im zweiten Teil der Strecke und ein Blick auf die Daten meines ROX machten mich zuversichtlich, denn ich lag wirklich gut in der Zeit! Fahrer um Fahrer, Gruppe um Gruppe konnte ich mich nach vorne arbeiten! Drei Anstiege weiter und noch zweimal vom „Meiner“ verbottelt, war es dann wieder trocken und auch die Temperaturen stiegen stetig! Am Passo Delle Siepi bzw. Passo Grillo, wie Ihn die Insider nennen, gab es dann nochmal Getränke und auch die Regenjacke konnte der „Meiner“ wieder im Rucksack versenken. Hier und auch am Gorolo konnte ich dann noch 2 schnelle Gruppen stellen! Oben am Gorolo griff ich mir von einem „Risto“ noch einen Becher Cola, dann bog ich rechts in die Abfahrt und das 30 km lange Flachstück nach Cesenatico ein. Die Gruppe mit ca.20 Fahrern, in der ich mich jetzt befand, machte nochmal ordentlich Tempo, dann kam langsam aber sicher das Hochhaus von Cesenatico in Sicht und damit auch das Ziel! 

Nachdem ich auch noch die verwinkelte Einfahrt zur Zielgeraden und den folgenden Zielsprint sturzfrei meisterte, fuhr ich mit 06:34:49 über die Ziellinie. Am Ende reichte das für Platz 144 und ich unterbot somit die benötigte Qualifikationszeit um rund 1 Stunde! Auch die Gruppe mit Platz 100 war nur 1 Minute vor mir im Ziel und das trotz meiner Aufholjagd aus Gruppe Weiß!

Ein Ergebnis mit dem ich an diesem Tag mehr als zufrieden sein kann und das mich für die nächsten Rennen zuversichtlich stimmt! Die Rote Startnummer habe ich mir somit zurück erkämpft, woran natürlich der „Meiner“ einen wesentlichen Anteil trägt, denn auch sein Wecker klingelte 3:45Uhr, auch er stand die Stunde bis zum Start in der Kälte um mir Gesellschaft zu leisten, und auch er fuhr an diesem Tag 140km und zwar mit Rucksack, stand im Regen und wartete auf meine Durchfahrt um mich perfekt zu „Verbotteln“ und zu Motivieren! DANKE! 

Im nächsten Jahr stehe ich also wieder ganz vorn und dann geht’s nochmal richtig scharf!

Aber auch ohne Trainingslager und Nove Colli ist die Emilia Romagna eine Reise wert! Das perfekt organisierte Rennen kann ich wirklich nur weiterempfehlen und ich freue mich schon auf 2013! 

In questo senso, 

Ciao

Eurer Straßenfahrer

Alle Informationen, Links, und Ergebnisse zum Rennen findet Ihr hier:




Sonntag, 6. Mai 2012

7. Halden-Bike-Marathon in Löbichau


05.05.2012

Es gab mehrere Gründe, warum ich eigentlich nicht nach Löbichau fahren wollte! Zum einen hatte ich mich, vom Rennen der letzten Woche, noch nicht wirklich voll regeneriert, die Zerrung im Knie, die mir noch immer etwas Probleme macht und das Italien-Trainingslager, welches schon am nächsten Wochenende beginnt und ich somit nicht gefährden wollte. Andererseits wollte ich vorm Nove Colli noch einen entsprechenden Trainingsreiz setzen und saß schlussendlich dann doch im Auto und fuhr die 30 Minuten in Richtung Ronneburg. Auch weil ich mit dem Haldenrennen noch eine Rechnung offen hatte und mich endlich von den unschönen Erinnerungen des Vorjahres verabschieden wollte! Auf der Langstrecke waren wieder 4 Runden a 25 km zu bewältigen, mit der Einführungsrunde in Summe 102 km mit 1500 hm. Mittelstrecke 2 Runden und Kurzstrecke 1-mal über die Abraum-Halde. Eine ruppige Strecke mit steilen Böschungen, holprigen Feldwegen, und der Strahlenbehandlung beim Überfahren der Ronneburger Halde! Die Strecke liegt mir eigentlich gar nicht, aber egal, als Intervalltraining zum Formaufbau ganz passend! Für Mittel und Kurzstrecke hatten sich jeweils ca. 80 Fahrer eingeschrieben, nur an die 4 Runden, da trauten sich heute nicht so viele ran, was nicht zuletzt an der DM lag, die an diesem Wochenende in Singen ausgetragen wurde. In Abwesenheit eines Großteils der Westsächsischen Mountainbike-Elite standen somit nur ca. 20 Fahrer am Start der Langstrecke. Auch Teamkollege Dr.O hatte lang gemeldet und nach den gemeinsamen Vorbereitungen ging es 12 Uhr auf die Strecke. Die Einführungsrunde wurde noch recht verhalten gefahren, dann zog „Rudi the Rocket“ vom Biehler Werksteam mit seinem 29er TBR am Hahn und trennte die dreiköpfige Spitzengruppe mit Robodoc und dem Straßenfahrer vom Rest des Feldes. Rudi war richtig gut drauf und ich hatte zeitweise Mühe nach den technischen Passagen den Anschluss nicht zu verpassen! Auch Dr. O machte einen sehr frischen Eindruck und der Abstand nach hinten vergrößerte sich rasant. Ende der zweiten Runde musste Rudi „the bald-headed Rocket“ dann leider einen Boxenstopp absolvieren um seinen Sattel wieder festzuschrauben, der drohte sich unter seinem Allerwertesten zu verabschieden. Shit Happens, jetzt waren wir nur noch zu zweit im Wind und zwei Runden waren ja noch offen! Runde drei fuhren wir dann, in Anbetracht unseres Vorsprungs, relativ kraftschonend. In Runde vier kam dann wie befürchtet der Regenguss und mit Ihm wurde es schlagartig kalt! Am Rapsfeld, kurz vorm Strahlenzentrum, war meine Brille dann so zu, dass ich die Strecke nicht mehr richtig sah und auf dem engen Holper-Trail mit dem Hinterrad abschmierte und mit dem Vorderrad im Gesträuch einfädelte. Nix passiert, es ging ja leicht bergauf und so nutzte ich die Situation um mich meiner Brille zu entledigen, was wörtlich zu nehmen ist, wie sich später herausstellen sollte, da das Glas den Transport in der sandigen Trikotasche leider nicht überlebte! Robodoc musste ich in dieser Situation ziehen lassen, aber er war heute auch ohne diesen Fahrfehler der Bessere! Nach letztmaliger Bestrahlung überquerte ich 2 Minuten nach ihm die Ziellinie in Löbichau als gesamt Zweiter. Rudi wurde trotz Reparatur und nach starker Aufholjagd Dritter!

Auf der Mittelstrecke wurde Teamkollege LuHo 13. und Sören 2. der AK , auf der Kurzstrecke holte sich Marcel „Steini“ Stein den 3. Gesamtplatz. In Summe also ein recht erfolgreicher Tag fürs Team Stein Bikes!

Fazit: 
Mit dem Haldenrennen habe ich das Kriegsbeil begraben, das teaminterne „Duell“ ging diesmal klar an Robodoc, dem ich nochmals zum Sieg gratuliere und viel Erfolg für die folgende Alpentrophy wünsche und bei mir gibt’s ab nächstem Wochenende endlich wieder Caffé der diesen Namen auch verdient! Der Verlust des Brillenglases wurde durch das Preisgeld halbwegs gedeckt und mit meiner derzeitigen Form bin ich ganz zufrieden! Tetesept Rheumabad wirkt Wunder und ich wäre gern nochmal 35! Nach dem Trainingslager sehen wir weiter…

Ciao!

Euer Straßenfahrer




Alle Ergebnisse findet Ihr hier:

http://www.radsport-altenburg.de/images/stories/ergebnisse/mtb-rennen/2012/ergebnisse_hbm2012.pdf

Infos zum Race über die Seite vom SV Altenburg:

http://www.radsport-altenburg.de/